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Dessau-Roßlau, Wirtschaft und Wissenschaft
Die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Dessau ist geprägt von innovativen Unternehmen wie Oechelhaeuser, von Unruh und Prof. Hugo Junkers, der hier u.a. das erste Leichtmetallflugzeug der Welt baute.Von den Anfängen der Industrialisierung im 18. Jahrhundert bis zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 entwickelte sich Dessau zu einem Standort der Großindustrie. Gab es 1989 55.400 Beschäftigte in ca. 300 Betrieben, so sind es heute noch etwa 42.000 in ca. 3.500 Unternehmen. Dessau verfügt über das größte und modernste Berufsschulzentrum in Sachsen-Anhalt, welches den notwendigen Bedarf an Fachkräften für die gesamte Region abdecken kann. Die Hochschule Anhalt mit den Standorten Dessau, Köthen und Bernburg bietet Ausbildung in zahlreichen Studienrichtungen, wie Design, Architektur, Bauingenieur- und Vermessungswesen, Facility Management, Wirtschaft, Informatik, Landwirtschaft, Lebensmittel- und Biotechnologie, Maschinenbau, Elektrotechnik u.a. an. Auch die Ansiedlung des Umweltbundesamtes mit ca. 850 Mitarbeitern wird sich positiv auf die Entwicklung der Stadt und der gesamten Region auswirken. |
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